1943

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Ereignisse[Bearbeiten]

17. Juni
Sechste Judendeportation durch die NS-Machthaber aus Würzburg. Damit sind die Judendeportationen aus Würzburg abgeschlossen. Die jüdische Gemeinde in der Stadt war ausgelöscht.
6. August
In einem von diesem Tag datierten Schlussbericht über die Deportationen der Würzburger Gestapo, heißt es unter anderem:

„Am 17. Juni 1943 sind auf Grund des Erlasses des Reichssicherheitshauptamtes vom 21. Mai 1943 64 Juden aus Würzburg abgewandert. Mit diesem letzten Transport sind sämtliche nach den ergangenen Richtlinien abzuschiebende Juden aus Mainfranken abgewandert.“

Die Rede ist von 2.043 Menschen aus Würzburg und der Region.

Geboren[Bearbeiten]

28. Juni
Klaus von Klitzing wird in Schroda geboren.

Gestorben[Bearbeiten]

14. Januar
Adolf Sandberger, Komponist und Musikwissenschaftler stirbt in München.
22. Februar
Leopold Obermayer findet unter unbekannten Umständen im KZ Mauthausen den Tod.
18. April
Die Schriftstellerin Elisabeth Dauthendey stirbt in Würzburg.
17. Mai
Dr. Klara Oppenheimer, die erste Ärztin mit eigener Praxis in Würzburg, wird im KZ Theresienstadt umgebracht.
5. Juni
Der fränkische Kunst- und Kirchenmaler Eulogius Böhler stirbt im Alter von 82 Jahren in Würzburg.
26. Juni
Karl Landsteiner stirbt in New York.
10. September
Herta Mannheimer, Mitglied des Heidingsfelder Stadtrats von 1924 bis 1930, wird in Auschwitz ermordet.