Holzkirchen

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Holzkirchen
Ortstyp Gemeinde
Verwaltungsgemeinschaft Verwaltungsgemeinschaft Helmstadt
Landkreis Würzburg
Regierungsbezirk Unterfranken
Freistaat Bayern
Land Deutschland
Kfz-Kennzeichen
Höhe 198 m ü. NN
Fläche 8,42 km²
Einwohner 930
Bevölkerungsdichte 110 Ew./km²
Gemeindekennzahl 09 6 79 149
Anschrift Nibelungenstr. 1,
97292 Holzkirchen
Telefon 09369-8232
Telefax 09369-8232
Webseite www.holzkirchen-ufr.de
1. Bürgermeister Klaus Beck
Wappen
Wappen Holzkirchen.png
Kloster Holzkirchen im Aalbachtal
Rathaus von Holzkirchen
Ehemaliger Gasthof Engel in Holzkirchen
Aalbachbrücke in der Klosterstraße

Holzkirchen ist eine Gemeinde im Landkreis Würzburg und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Helmstadt.

Ortsteile[Bearbeiten]

Der Ort umfasst die Gemarkungen Holzkirchen und Wüstenzell.

Geschichte[Bearbeiten]

Nachweisbar sind keltische Siedlungen um die Zeitenwende in Billingshausen und Holzkirchen. Das ehemalige Benediktinerkloster Holzkirchen wurde unter König Pippin der Jüngere (751 bis 768) gegründet und kam 775 zur Abtei Fulda, bei der es bis zur Säkularisation 1803 verblieb. Dann fiel es an Bayern, das 1805 mit dem würzburgischen Gebiet Erzherzog Ferdinand III. von Toskana zur Bildung des Großherzogtums Würzburg überließ. Mit den Verträgen von Paris 1814 gelangte das Großherzogtum nun wieder zu Bayern. 1816 ging das Kloster an die Grafen Castell bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges. Nach 1945 erwarb die Bayerische Landessiedlung von den Grafen Castell die Gebäude und Besitzungen. Mit der Gebietsreform wurde Holzkirchen 1972 vom ehemaligen Alt-Landkreis Marktheidenfeld dem Landkreis Würzburg zugeteilt.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung[Bearbeiten]

In Rot zwei goldene Schrägbalken, im Ganzen überdeckt von einem wachsenden, polygonalen, schwarzen Kirchengebäude mit silbernen Fensteröffnungen; diesem aufgelegt ein silbernes Schildchen mit einem durchgehenden schwarzen Balkenkreuz.

Wappendeutung[Bearbeiten]

Propst Bonifatius von Hutten ließ 1730 von Balthasar Neumann die damalige Klosterkirche errichten. Auf dieses bedeutende Bauwerk weist die Kirche im Wappen. Die beiden goldenen Schrägbalken in rotem Feld stellen in leicht abgeänderter Form das Wappen der Herren von Hutten dar und erinnern damit an den Bauherren der Kirche. Das kleine Schildchen mit dem schwarzen Tatzenkreuz ist das Wappen der Abtei Fulda und bezieht sich auf die seit dem 8. Jahrhundert bestehende Verbindung zu diesem Kloster.

Religion[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Vereine[Bearbeiten]

Bildung und Kinderbetreuung[Bearbeiten]

  • Teilgrundschule: Im Schulgebäude Holzkirchen werden in der Regel zwei Schulklassen unterrichtet. Die Schule gehört zur Astrid-Lindgren Volksschule Helmstadt.
  • Haus des Kindes (Kindergarten) Holzkirchen

Unternehmen[Bearbeiten]

Gastronomie[Bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

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