Spital zu den 14 Nothelfern
Das Spital zu den 14 Nothelfern wurde 1494 auf Grund einer testamentarischen Verfügung des Johann von Allendorf, Kanzler des Hochstifts Würzburg und Probst des Ritterstiftes St. Burkard, im ehemaligen "Hof zum Schackhen" nahe der Alten Mainbrücke errichtet. Zu dem Spital gehörte auch eine Kirche, das heutige "Spitäle" (Kunstgalerie).
Zweck der Einrichtung war es, 12 frommen armen Menschen Unterkunft und Verpflegung zu bieten. Im 16. Jahrhundertd wurden dann kranke Hofdiener im Spital versorgt. Daher auch der Beiname "Hofspital". In der Spitalgasse ist hinter dem "Spitäle" noch der alte Zugang zum Spital in Form eines Torbogens mit einer Inschrift zu finden.
Benannt wurde die Einrichtung nach den 14 Nothelfern (oder 14 Heiligen). Tilman Riemenschneider schuf dafür eine entsprechende Figurengruppe.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Vierzehn-Nothelfer
- Achatius - Helfer in Todesnöten
- Aegidius - für eine gute Beichte und der stillenden Mütter
- Barbara - der Sterbenden, gegen Blitz- und Feuersgefahr, Patronin der Bergleute, Architekten, Artillerie, Gießer, Geologen, Feuerwerker
- Blasius - Halsleiden Bischof von Sebaste, starb um 316
- Christophorus - gegen unvorbereiteten Tod; Trug Christus als Kind über einen reißenden Strom.
- Cyrakius - in der Todesstunde und bei Anfechtungen.
- Dionysius - bei Kopfschmerzen
- Erasmus - Leibschmerzen
- Eustachius - in schweren Lebenssituationen
- Georg - Krankheit der Haustiere
- Katharina - Leiden der Zunge und von Sprachschwierigkeiten
- Margareta - der Gebärenden
- Pantaleon - Patron der Ärzte
- Veit (Vitus) - bei Geisteskrankheiten
[Bearbeiten] Verehrung der Vierzehnheiligen in Würzburg
- Ein Heiligenstock im Park des Juliusspitals aus dem 19. Jahrhundert.
[Bearbeiten] Siehe auch
[Bearbeiten] Weblinks
- Infos zum Spital auf Würzburg.de
- Ökumenisches Heiligenlexikon - Vierzehn-Nothelfer