Neubaukirche

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Die Neubaukirche

Die Neubaukirche wurde 1583 als Universitätskirche von Julius Echter erbaut und dient der Julius-Maximilians-Universität heute als Festaula. In ihrem Turm befindet sich seit 2005 ein Carillon, das regelmäßig bespielt wird.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Nachdem 1582 die Universität gegründet worden war folgte die Grundsteinlegung der Universitätskirche im Jahr darauf. Sie entstand gemeinsam mit dem Gebäudekomplex der Alten Universität auf dem Gelände des ehemaligen Ulrichsklosters. Baumeister war Wolf Beringer. Geweiht wurde sie am 8. September 1591. Die Kirche wurde im Renaissance-Stil errichtet. Im Jahr 1696 wurde sie durch Antonio Petrini umgestaltet und mit dem Turm in heutiger Form versehen. 1757 wurde im diesem eine Sternwarte eingerichtet. Von dort beobachtete Franz Hubert am 6. Juni 1761 den Venus-Vorübergang vor der Sonne. Seit 1804 ist die Kirche profaniert. [1]

Im Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche großteils zerstört. 1970 beschloss der Senat der Universität, die Neubaukirche nach der Renovierung für Kongresse, Tagungen und Konzerte zu nutzen. Die von außen sichtbaren Wiederherstellungsarbeiten wurden 1977 mit der Vollendung des kuppelförmige Turmhelm abgeschlossen. Danach begann die Restaurierung des Innenraums. 40 Jahre nach ihrer Zerstörung wurde die Kirche dann am 7. November 1985 festlich als Aula der Universität eingeweiht.

[Bearbeiten] Literatur

  • Die Würzburger Universitätskirche. Geschichte, Schicksal und Zukunft der "Neubaukirche". Autor: Max Hermann von Freeden. Verlag Stürtz, Würzburg 1971. Erweiterter Sonderdruck aus "Würzburg - heute", Heft 10/70.

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Peter Moser: Würzburg. Geschichte einer Stadt. Babenberg Verlag, Bamberg 1999. ISBN 3-933469-03-1