Ludwigsbahnhof

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Der Ludwigsbahnhof als Modell

Der Ludwigsbahnhof (auch "alter Bahnhof" genannt) war der erste Bahnhof in Würzburg und ist benannt nach König Ludwig I.

Die Entstehung des Bahnhofs steht in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Bau der staatlichen Ludwigs-West-Bahn (1844 bis 1854), einer Bahnstrecke zwischen Bamberg und Aschaffenburg, die über Würzburg führte. Da die Stadt zu dieser Zeit noch ihren Festungscharakter besaß sollte der Bahnhof innerhalb der Stadtmauern entstehen. Man wählte das Gelände der ehemaligen Kartause Engelgarten, das seit der Säkularisation zunächst in staatlichem, dann in Privatbesitz war. Das nur wenig bebaute Gebiet mit sumpfigen Flächen konnte günstig für die Gleisflächen und das Bahnhofsgebäude erworben werden. Die Lage des Geländes entspricht heute dem Bereich zwischen der Ludwig-, Theater- und Oeggstraße.

Das Stationsgebäude mit einem sehr repräsentativen Charakter wurde 1853-56 von Gottfried Neureuther errichtet, der auch alle anderen Bahnhöfe an der Ludwigs-West-Bahn schuf. Der Bau gliederte sich in das Empfangsgebäude und die Einsteighalle. Wobei das Empfangsgebäude quer zur Gleisrichtung ausgerichtet war und die Anlagen zur Straße abschloss (Kopfbahnhof).

Der alte Bahnhof wurde 1852 in Betrieb genommen, doch schon zehn Jahre später begannen (im Zuge der Entfestigung der Altstadt) die Bauarbeiten an dem Gelände des heutigen Hauptbahnhofs, welcher 1869 seinen Dienst aufnahm. Die Empfangshalle des alten Bahnhofs wurde in der Folgezeit als "Ludwigshalle" für Ausstellungen und Festlichkeiten genutzt.

Die Ruinen der im 2. Weltkrieg zerstörten Ludwigshalle wurden erst in den 1960er Jahren entfernt, um Platz für den Neubau des Stadttheaters (heute Mainfranken Theater) zu schaffen.

[Bearbeiten] Erinnerung

  • Modell-Ausstellung

[Bearbeiten] Literatur

  • Hanna-Katarina Heymann: Studien zur städtebaulichen Entwicklung Würzburgs im 19. Jahrhundert. Triltsch, Würzburg 1941

[Bearbeiten] Kartenausschnitt

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