Siebenergang

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Der traditionelle Siebenergang ist ein jährlicher Grenzgang der Feldgeschworenen (auch Siebener genannt). Der Brauch geht auf das Jahr 779 zurück. Dabei wird die Gemarkungsgrenze der Stadt Würzburg durch die Feldgeschworenen abgelaufen, unterwegs werden Grenzsteine überprüft bzw. fehlende Steine neu gesetzt.

Die öffentlichen Grenzgänge der Stadt Würzburg in der heutigen Form wurden unter Oberbürgermeister Zeitler im Jahr 1969 begonnen. Zunächst war die Teilnahme jedoch geladenen Personen des öffentlichen Lebens vorbehalten. Seit 1976 steht die jährliche Veranstaltung allen interessierten BürgerInnen offen. Meist sind zwischen 100 und 500 Personen gemeinsam mit dem Oberbürgermeister, den Feldgeschworenen und Vermessungsfachleuten unterwegs. Insbesondere sind Kinder und Schulklassen zum Mitgehen eingeladen. Jedes Jahr verläuft die Grenzwanderung über eine Etappe von ca. 10 Kilometern immer entlang der Gemarkungsgrenze (Gemarkung Würzburg und Gemarkungen der eingemeindeten Orte). Nach sieben Jahresetappen schließt sich die Runde um die Stadt und beginnt von Neuem.

Auch viele Landkreisgemeinden führen regelmäßig öffentliche Grenzgänge durch.

[Bearbeiten] 2011

Am 15. Oktober 2011 führt der 42. Grenzgang der Stadt Würzburg entlang der Stadtbezirke Rottenbauer und Heidingsfeld. Informationen des Baureferats zu Ablauf und Streckenführung gibt es hier.

[Bearbeiten] Quelle und Weblink