Lothar Forster
Zahlreiche Werke des Bildhauers Lothar Christian Forster (* 10. Dezember 1933 in Würzburg; † 25. Oktober 1990 in Würzburg) sind im Würzburger Stadtbild sichtbar, u.a. die Bronzefiguren des Brunnens am Sternplatz. Er war Gründungsmitglied der Galerie am Zebrastreifen. Ab 1980 war er erster Vorsitzender der Vereinigung Kunstschaffender Unterfrankens (VKU).
Forster war gelernter Holzbildhauer und Schriftsetzer, bildete sich in diversen Kursen und Abendschulen fort und studierte an der École des Arts Municipale in Paris Bildhauerei. Nach mehreren Arbeitsstellen im In- und Ausland kehrte er nach Würzburg zurück. In der Stadt und im Umland schuf er in den folgenden Jahrzehnten Kunstwerke aus verschiedenen Materialien, darunter Holz, Bronze, Keramik und Stein. Ein Plan mit Standorten seiner Werke in Würzburg ist seiner Homepage zu entnehmen.
Außerdem verfasste er auch Mundartdichtungen. Neben seiner künstlerischen Tätigkeit war er seit 1948 Kunstturner in der Turngemeinde Würzburg (TGW). 1990, kurz vor seinem Tod, erhielt er den Kulturpreis der Stadt Würzburg.
Ein Ausstellungsraum in seinem ehemaligen Wohnhaus zeigt Modelle und Arbeiten des Künstlers.
[Bearbeiten] Weblink und Quelle
[Bearbeiten] Literatur
Lothar C. Forster. Bildhauer. Hrsg.: Barbara Schaper-Oeser. Vereinigung Kunstschaffender Unterfrankens, Würzburg 1993