Fußgängerzone

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Die Würzburger Fußgängerzone erstreckt sich mit einigen Verzweigungen vom Hauptbahnhof durch die Innenstadt und über den Markt bis auf die Alten Mainbrücke. Die Zone wurde in mehreren Schritten eingeführt und erweitert. Sie ist abgesehen von Anlieferzeiten autofrei, in Teilbereichen verkehren Straßenbahnen und Stadtbusse.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Lage

Vom Hauptbahnhof kommend muss lediglich die Ringstraße per Ampel überquert werden, dann erstreckt sich der reine Fußgängerbereich durch die Kaiserstraße zum Barbarossaplatz. Dort mündet er in die Juliuspromenade mit einer Verzweigung in die Klinikstraße.

Ab dem Echterdenkmal (oder durch die Echter-Galerie) wendet sich der Fußgängerbereich nach Süden in die Schönbornstraße mit dem Dominikanerplatz. Teilbereiche der abzweigenden Herzogenstraße und Eichhornstraße sowie die Maulhardsgasse sind ebenfalls autofrei. Über den Kürschnerhof gelangt man zum Domvorplatz, wo man durch eine kleine Passage auf den Kiliansplatz gelangen kann. Vom Dom nach Westen setzt sich die Fußgängerzone in der Domstraße fort, sie schließt auch die Plattnerstraße, den Sternplatz, einen Teil der Sterngasse und der Langgasse mit ein.

Beim Grafeneckart teilt sich die Fußgängerzone einerseits in die Augustinerstraße, andererseits über die Alte Mainbrücke zum Mainviertel.

Zwischen der Domstraße und der Schönbornstraße erstreckt sich als zentraler Bereich der Fußgängerzone der Marktplatz mit den angrenzenden Bereichen:

  • Schustergasse, Schmalzmarkt, Blasiusgasse und Kürschnerhofgasse im Süden,
  • Hahnenhof im Osten,
  • Marienplatz und Teile der Katharinen- und Häfnergasse im Norden
  • Gressengasse und Schenkhof im Westen.

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

(in der Reihenfolge der obigen Lagebeschreibung)

[Bearbeiten] Verkehr

Die Straßenbahnlinien 1,3 und 5 verlaufen durch die gesamte Länge der Fußgängerzone, während die Linien 2 und 4 nur Teilbereiche durchfahren. Über den Barbarossaplatz, den Dominikanerplatz und die Juliusprommenade dürfen auch Stadtbusse fahren. Im Bereich Barbarossaplatz und entlang des Juliusspitals befindet sich eine größere Straßenbahn- und Bushaltestelle mit zahlreichen Umstiegsmöglichkeiten.

Für den Lieferverkehr ist die Fußgängerzone nur zu bestimmten Zeiten zugänglich.

Das Fahrradfahren in der Fußgängerzone ist in Schrittgeschwindigkeit und unter Rücksichtnahme auf Fußgänger gestattet.

[Bearbeiten] Mögliche Erweiterung

Thema im Stadtrat ist eine Erweiterung der Fußgängerzone in die Eichhornstraße. Dies soll unter anderem durch eine Verlegung der Zufahrt zur Marktgarage in die Martinstraße erreicht werden. Vorteile wären eine optische Aufwertung (z.B. durch Begrünung) und die Schaffung einer Verbindung zwischen der zentralen Innenstadt und der Semmelstraße. Die Maßnahme würde etwa drei Millionen Euro Kosten.[1] Im Planungsausschuss der Stadt wurde der Erweiterung mit einer neun zu acht Mehrheit befürwortet. Am 16. Februar 2012 trifft der gesamte Stadtrat eine Entscheidung.[2][3]

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Main-Post: Erweiterung der Fußgängerzone in die Eichhornstraße
  2. Main-Post: Einzelhandel begrüßt Erweiterung der Innenstadt
  3. Main-Post: Neue Eichhornstraße nimmt erste Hürde

[Bearbeiten] Kartenausschnitt

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