Kurze Geschichte

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Übersicht einiger Daten der Würzburger Stadtgeschichte:

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Frühe Geschichte

  • Frühe menschliche Ansiedlung am Schalksberg zur Zeit des Pleistozän
  • 5. Jahrhundert: Alemannen siedeln sich an
  • Um 1000 v.Chr.: Es besteht eine Wehranlage (Fliehburg) und Kultstätte der Kelten auf dem heutigen Marienberg
  • Ab 6. Jhd. Sitz der fränkisch-thüringischen Herzöge (Merowinger)

[Bearbeiten] Kilianszeit, Gründung von Stadt und Bistum

  • Um 689: Die iroschottischen Missionare Kilian, Kolonat und Totnan sterben als Märtyrer
  • 704: Erste urkundliche Erwähnung der Stadt als Castellum Virteburch
  • 706: Weihe der Kirche auf dem Marienberg
  • 742: Gründung des Bistums Würzburg durch den Hl. Bonifatius
  • 779: Erste Erwähnung des Weinbaus in der Stadt
  • 787/788: Erster Dombau (Standort des heutigen Neumünsters)
  • Um 900: Errichtung der linksmainischen Stadtbefestigung
  • Um 1000: Erste Maueranlage und Wallgrabensystem um die rechtsmainische Stadt (Bischofsmütze)
  • Um 1030: Der Bischof Mainard erhält vom Kaiser das Münz- und Fährrecht sowie das Recht zur Markthaltung, Zollerhebung und Gerichtsbarkeit. (Vgl. Wandgemälde im Ratssaal)
  • 1040: Baubeginn des heutigen Kiliansdoms durch Bischof Bruno
  • Brunopfennig

[Bearbeiten] Stadt und Fürstbischöfe im 12. - 15. Jhd.

[Bearbeiten] Reformation, Bauernkrieg

  • 1518: Empfang Martin Luthers durch den Bischof
  • 1525: Bauernkrieg. Niederlage der Bauern und Bürger, sie müssen sich dem Fürstbischof endgültig unterwerfen.
  • Ratsschreiber Martin Cronthal, Matthias Grünewald und die Renaissance

[Bearbeiten] Echterzeit, Gegenreformation

[Bearbeiten] Dreißigjährige Krieg

  • allgemein: Dauer: 1618 bis 1648, Beendigung: Westf. Frieden, Nürnberger Rezess bzw. Exekutionstag 1650

darin

[Bearbeiten] Vom Barock bis zur Säkularisation

[Bearbeiten] Erste bayerische Periode und Toskanazeit

[Bearbeiten] Von der Angliederung an Bayern bis zur Weimarer Republik

  • 1814: Würzburg wird mit Franken endgültig bayerisch
  • 1833: Richard Wagner ist Chordirektor in Würzburg
  • Einsetzende Industrialisierung, Rotationspresse in der ersten Fabrik von König und Bauer
  • 1848: Bürgermeister Josef Behr, Abgeordneter der Nationalversammlung, mit schwarz-rot-goldener Fahne (Vgl. Wandgemälde im Ratssaal)
  • 1854: Anschluss an das Eisenbahnetz über die Ludwigs-West-Bahn
  • 1856/67: Der Festungscharakter der Stadt wird aufgehoben
  • 1871: Reichsgründung, Abtragung der Stadtbefestigung beginnt
  • 1872: Der Würzburger Professor Dr. Schwab legt den Grundstock zu einer städtischen Bibliothek
  • 1878-1900: Entstehung des Ringparks mit Klein-Nizza
  • 1895: Wilhelm Conrad Röntgen entdeckt in Würzburg die nach ihm benannten Strahlen
  • 1905: Max Heim stiftet 157.000 Goldmark zur Errichtung einer Volkslesehalle (heute: Stadtbücherei)
  • 1914: nach langer Friedenszeit Weltkrieg bis 1918, Revolution, Republik
  • 1922: Erstes Mozartfest auf Initiative von Herrmann Zilcher
  • 1930: Eingemeindung der Stadt Heidingsfeld

[Bearbeiten] Drittes Reich und zweiter Weltkrieg

  • 1933: Die NSDAP übernimmt auch in Würzburg die Machtpositionen in den Verwaltungen, NSDAP-Kreisleiter Theo Memmel wird bis 1945 Oberbürgermeister (formal unrechtmäßig).
  • Würzburg wird "Hauptstadt" des NS-Gaus Mainfranken. Besetzung von Gewerkschaftshäusern und Zeitungsredaktionen, Umbenennungen von Straßen, die „Gleichschaltung“ des Stadtrates und die Entfernung von Oberbürgermeister Hans Löffler
  • Unterdrückung von politischen Gegnern des Regimes und rassistische Verfolgungen, Boykottaktionen gegen jüdische Geschäfte und „wilde KZs“ auf der Festung Marienberg waren erste Folgen. Ihnen folgten bald massive Boykottaktionen gegen Geschäfte, Praxen und Kanzleien jüdischer Bürger.
  • 1936-1939: Die teilweise verfallene Festung wird restauriert
  • Zwangsweise erfolgen so genannte Arisierungen (Diebstahl von Grund- und Firmenbesitz)
  • 1936 - 1938: Auflösung und Verfolgung der jüdischen Glaubensgemeinschaft in Würzburg (Pogrom)
  • Lager für Zwangsarbeiter, Judenhäuser als Vorbereitung der Deportationen
  • ab 1942: Deportationen jüdischer Würzburger Bürgerinnen und Bürger
  • Widerstandshandlungen in der Region (Lücke)
  • März 1945: 90prozentige Zerstörung der Kernstadt durch den Bombenangriff auf Würzburg am 16. März 1945
  • Eroberung der Stadt durch amerikanische Truppen

[Bearbeiten] Vom Wiederaufbau bis heute

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Quelle, Literatur, Weblinks